Wappen

 

Das Wappen der Gemeinde Bodenkirchen

 

Die adeligen Herrschaften des oberen Binatales besaßen schöne Hofmarken und Sitze in Rothenwörth, Psallersöd, Binabiburg, Niederaich, Neuenaich, Hilling, Langquart, Bonbruck und Haunzenbergersöll. Diese Adeligen, die meist dem niederen Adel (Ministerialadelige) angehörten, hatten aber alle ihr eigenes Stammeswappen. 

Die Verleihung von Wappen an Städte und Märkte unserer Heimat wurde in früher Zeit in erster Linie durch die Herzöge vorgenommen. Allgemein teilen sich die Wappenbilder in drei Gruppen: Solche mit historischen Erinnerungen, etwa frühe Herrschaftsverhältnisse,andere mit Anlehnung an die Kirchengemeinde mit Figuren der Ortsheiligen und die dritte Gruppe in rebusartige, wie Bilderrätsel,  oft gut, oft weniger gut erdacht.

Vor der Gemeindezusammenlegung am 1. April 1971 hatten zwei Gemeinden ein eigenes Wappen: Dies war das Bonbrucker Wappen mit der Rose der Adeligen von Everhardt auf Bonbruck im Schilde und Bodenkirchen mit dem Wappen der Adeligen von Haunzenbergersöll, das dann auch von der Gemeinde übernommen wurde.

Am 6. September 1968 wurde vom Staatsministerium des Innern der Gemeinde Bodenkirchen ihr Wappen zuerkannt. Im "Wappenbrief" heißt es dazu:  

 

"In Silber zwischen zwei abgekehrten schwarzen Halbmonden

  ein oben und unten durchgehendes blaues Kreuz". 


Wappen-gross

 


Dies ist nun das Allianzwappen der Gemeinde Bodenkirchen. 

Das Wappen der Adeligen Hauzenberger auf Haunzenbergersöll mit den zwei, dem convexen Rande zueinanderstehenden Halbmonden auf silbernem Grund und dem blauen Kreuz als dem Attribut des Heiligen Johannes des Täufers, dem Patron der Kirchen von Bodenkirchen, Haunzenbergersöll und Binabiburg. 

 

 

  Peter Käser

 

 

 

 

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